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Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen - wer kennt diese Börsenweisheit nicht. Jeder der mit Aktien handelt wird feststellen, dass sich diese einfache Regel in der Praxis doch nicht so leicht umsetzen lässt. Aber eins steht fest: Mit den richtigen Ausstiegsregeln können Sie Ihre Tradingperformance extrem verbessern. Deshalb sollten Sie sich nicht nur auf den Einstieg konzentrieren, sondern sich auch intensiv mit den Ausstiegen auseinandersetzen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Ausstiegsszenarien vor:

Ausstiegssignale

KONKRETE REGELN FÜR BESSERE PERFORMANCE

 

Der Ausstieg erfolgt in unserem Beispiel, wenn das Monatstief  der letzten 20 Tage erreicht wird, wobei als Kursbasis der Schlusskurs zugrunde gelegt wird. Man erkennt sehr gut wie das Monatstief „sich hocharbeitet“. Erst wenn der Kursrückgang so stark ist, dass das Monatstief erreicht wird, wird die Position geschlossen.

Den Ausstieg „neue Tiefstkurse“ können Sie mit unterschiedlichen Zeiträumen variieren: 10 Tage, 5 Tage oder Sie wählen einen sehr großen Zeitraum von 3 Monaten. Entsprechend ist dann das Verkaufssignal enger am Kurs (Tiefstkurs 10 Tage oder 5 Tage) oder beim 3-Monatstief weiter entfernt. Allerdings laufen Sie bei kleineren Zeiträumen die Gefahr, zu schnell ausgestoppt zu werden und sind somit bei keinem Trend dabei. Entscheiden Sie sich dagegen für einen langen Zeitraum, könnten Sie einen Großteil Ihres Gewinnes wieder abgeben. Sie sehen, jeder Tradingansatz hat seine Vor- und Nachteile.

In diesem Beispiel erfolgt der Ausstieg sobald der Kurs um mehr als 5 % unter dem höchsten Schlusskurs seit Einstieg fällt.

5% unter dem Höchstkurs haben wir hier als Beispiel ausgesucht. Hier können natürlich auch andere Prozentsätze vorgegeben werden. Wie diese sich auf das Ergebnis auswirkt, sehen Sie in den weiteren E-Books, in denen wir unterschiedliche prozentuale Rückgänge testen.

Diese Variante des Ausstiegs ermöglicht bei einem einsetzenden Trend früh mit dabei zu sein.

Für diesen Ausstieg müssen zwei Bedingungen erfüllt sein. Der Ausstieg erfolgt, wenn der kurzfristige UND langfristige Trend gebrochen wird. In unserem Beispiel sieht das so aus: Der Kurs muss unter die graue Kurve (SMA10) UND unter die rote Kurve (SMA50) fallen, erst dann erfolgt ein Ausstieg.

Zu Beginn werden beim Verkauf beide Bedingungen erfüllt. Der Kurs ist bereits unter der SMA50 Kurve und rutscht zusätzlich noch unter die SMA10 Kurve. Es kommt zum Verkauf. Das gleiche geschieht auch beim nachfolgenden Trade. Aus dieser Zeitspanne kann man den großen Nachteil dieses Ausstiegs gut erkennen: bildet sich kein Trend aus, kommt es oft zu Fehltrades. Erst zum dritten Einstieg schafft der Kurs, einen Trend zu bilden und wir sind über einen Monat investiert. Zwar rutscht der Kurs in blau markierten Tagen kurz unter die SMA10 Kurve, aber es wurde nur eine Bedingung der Ausstiegsregel erfüllt und es kommt somit zu keinem Verkauf.

„An Gewinnmitnahmen ist noch niemand arm geworden“ - dieses Sprichwort machen wir uns im Folgenden zu Nutze.

Bei Gewinnmitnahmen soll der Schlusskurs einen Zielwert nicht unterschreiten, sondern überschreiten. Bei diesem Ausstieg können Sie zwischen vielen Varianten wählen. Sie haben die Möglichkeit, die Gewinnmitnahmen über die %-Sätze zu definieren. In unserem Chart wählten wir 10 %. Das heißt, der Ausstieg erfolgt, wenn der Trade mit mehr als 10% im Plus liegt. Der erste Ausstieg ist fast perfekt, wenige Tage später geht der Kurs auf Tauchstation. Auch der zweite Einstieg führt zu einem 10%-Gewinn-Trade.


Das folgende Aussiegssignal legt wieder den Abstand zwischen SMA20 und unteres Bollingerband also 2 * STABW20 zu Grunde.

Der Ausstieg erfolgt, wenn an einem Tag ein extrem starker Kursrückgag zu verzeichnen ist. Dies ist häufig das erste Anzeichen eines Trendwechsels. Im Beispiel beträgt der Mindestkursrückgang für den Ausstieg 1,5 * STABW20.

Speziell beim zweiten Trade hat dieser Ausstieg größeren Schaden abwenden können. Schon einen Tag später durchbricht der Kurs das untere Bollingerband und stürzt ab.